Bemerkenswerterweise hab ich die allererste Nacht nicht alleine verbracht. Baily und Chris sind des späteren Abends eingetroffen, um eine Nacht hier zu schlafen. Am nächsten Tag sind die beiden Easy Rider nämlich mit ihren heißen Öfen für 11 Tage nach Norwegen und Schweden aufgebrochen; Auto samt Anhänger sind einstweilen hier geblieben. Nach ihrer Rückkehr werden sie dann noch 2-3 Tage bei mir unterkommen, bevor sie wieder in die gute alte Heimat aufbrechen. Ich bin dann wohl noch etwas länger hier... ;)
Nach der ersten Eingewöhnungsphase hab ich mich überwunden und es geschafft, mein neues Zuhause auch auf ein paar Fotos festzuhalten:
Blog über mein Erasmus-Semester an der Süd-Dänischen Universität (SDU) in Odense, Dänemark.
Mittwoch, 31. August 2011
Donnerstag, 25. August 2011
Tag der Ab/Anreise
Es war nun also soweit: Am Mittwoch, dem 24. August, um ca. 19:30 hab ich mich mit 1,5h Verspätung (gemessen am ursprünglichen Abfahrtsplan) von meiner Wohnung in Wien auf dem Weg gemacht. Mit jeder Menge Kramuri an Board war meine 1. Station dann schließlich Wimpassing bei St. Pölten, wo mein Studienkollege Matthias (auch liebevoll "Schratti" genannt) wohnt. Er hat sich ebenfalls für ein Auslandssemester an der SDU entschieden, und daher hat es sich angeboten, gemeinsam mit dem Auto nach Odense zu fahren.
Um ca. 22:00 sind wir dann schließlich von dort aufgebrochen, voll beladen bis unters Dach. Teilweise haben wir sogar noch Dinge über die Seitenfenster geladen, weil sonst kein Platz mehr gewesen wäre. Schrattis Eltern hatten zuvor noch bezweifelt, dass alles ins Auto passt. :) Wir dürfen uns also hier nix Neues kaufen - es wäre kein Platz noch mehr mit nach Hause zu nehmen, als wir ohnehin schon mitgenommen haben.
Schon nach 100km (von den insgesamt ca. 1500km) hatten wir allerdings ein erstes Hindernis zu überwinden: ein ziemlich mächtiges Unwetter machte sich im Raum Bayern/Oberösterreich breit. Schwere Regenfälle und Blitze in einem Ausmaß, dass man mitten in der Nacht gern eine Sonnenbrille aufgehabt hätte... Kein perfekter Start, aber während einer 1/2h Pause haben wir den schlimmsten Teil im Trockenen von einer Raststation aus beobachtet. Die restliche Fahrt ist zum Glück unspektakulärer verlaufen, wir hatten lediglich mit der Müdigkeit zu kämpfen. Dank mehrerer Stops inklusive Kaffee und Red Bull sind wir dann schließlich gegen 12:30 heil in Odense angekommen:
Um ca. 22:00 sind wir dann schließlich von dort aufgebrochen, voll beladen bis unters Dach. Teilweise haben wir sogar noch Dinge über die Seitenfenster geladen, weil sonst kein Platz mehr gewesen wäre. Schrattis Eltern hatten zuvor noch bezweifelt, dass alles ins Auto passt. :) Wir dürfen uns also hier nix Neues kaufen - es wäre kein Platz noch mehr mit nach Hause zu nehmen, als wir ohnehin schon mitgenommen haben.
Schon nach 100km (von den insgesamt ca. 1500km) hatten wir allerdings ein erstes Hindernis zu überwinden: ein ziemlich mächtiges Unwetter machte sich im Raum Bayern/Oberösterreich breit. Schwere Regenfälle und Blitze in einem Ausmaß, dass man mitten in der Nacht gern eine Sonnenbrille aufgehabt hätte... Kein perfekter Start, aber während einer 1/2h Pause haben wir den schlimmsten Teil im Trockenen von einer Raststation aus beobachtet. Die restliche Fahrt ist zum Glück unspektakulärer verlaufen, wir hatten lediglich mit der Müdigkeit zu kämpfen. Dank mehrerer Stops inklusive Kaffee und Red Bull sind wir dann schließlich gegen 12:30 heil in Odense angekommen:
Mittwoch, 24. August 2011
Es wird ernst!
Das Packen für mein 5-monatiges Auslandssemester in Odense, Dänemark, hat sich dann doch schwieriger gestaltet als angenommen. Aber eigentlich hab ich gar nicht viel angenommen, da die Zeit vor der Abreise alles andre als im Übermaß vorhanden war. Somit herrschte mehr die Zeit des Tuns, als die Zeit des übermäßigen Nachdenkens und Planens. Zusätzlich sollte ich in meiner Wiener Wohnung noch Platz schaffen für meinen Untermieter Enrique, der sich doch relativ kurzfristig dazu entschlossen hatte, bei mir einzuziehen - kleiner Seitenhieb, den ich mir nicht verkneifen konnte. ;) Das heißt, das Packen war gespickt mit gleichzeitigem Ausräumen und Ausmisten der Wohnung. Uff!
Was nimmt man nun also mit, wenn man 5 Monate in einem Land wohnen und studieren wird, in dem man noch nie war? Noch dazu hatte ich keine Idee, wie es um meine Unterkunft dort steht. Ich hab zwar die Zusage für ein (teures) Zimmer vom Accomodation Office der Süddänischen Universität (SDU) in einem Haus mit 8 anderen Studenten bekommen, aber die Informationen darüber waren doch recht spärlich.
Da ich mich schon zuvor entschlossen hab, dieses Abenteuer mit Hilfe meines treuen und geliebten Autos zu absolvieren, ist mir die Entscheidung, was mitzunehmen ist, irgendwie noch eine Spur schwerer gefallen. Warum? Naja, hätte ich mich z.B. entschlossen zu fliegen, dann hätte ich wohl 2 große Koffer mitgenommen und somit eine relativ begrenzte Kapazität gehabt. Im Auto sieht die Sache etwas anders aus, und man denkt sich bei jedem Ding, das einem unter die Fingern kommt: Könnte ich das in Dänemark brauchen? Und im Zweifelsfall entscheidet man sich dann doch, das besagte Etwas mitzunehmen.
Was nimmt man nun also mit, wenn man 5 Monate in einem Land wohnen und studieren wird, in dem man noch nie war? Noch dazu hatte ich keine Idee, wie es um meine Unterkunft dort steht. Ich hab zwar die Zusage für ein (teures) Zimmer vom Accomodation Office der Süddänischen Universität (SDU) in einem Haus mit 8 anderen Studenten bekommen, aber die Informationen darüber waren doch recht spärlich.
Da ich mich schon zuvor entschlossen hab, dieses Abenteuer mit Hilfe meines treuen und geliebten Autos zu absolvieren, ist mir die Entscheidung, was mitzunehmen ist, irgendwie noch eine Spur schwerer gefallen. Warum? Naja, hätte ich mich z.B. entschlossen zu fliegen, dann hätte ich wohl 2 große Koffer mitgenommen und somit eine relativ begrenzte Kapazität gehabt. Im Auto sieht die Sache etwas anders aus, und man denkt sich bei jedem Ding, das einem unter die Fingern kommt: Könnte ich das in Dänemark brauchen? Und im Zweifelsfall entscheidet man sich dann doch, das besagte Etwas mitzunehmen.
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