Das Packen für mein 5-monatiges Auslandssemester in Odense, Dänemark, hat sich dann doch schwieriger gestaltet als angenommen. Aber eigentlich hab ich gar nicht viel angenommen, da die Zeit vor der Abreise alles andre als im Übermaß vorhanden war. Somit herrschte mehr die Zeit des Tuns, als die Zeit des übermäßigen Nachdenkens und Planens. Zusätzlich sollte ich in meiner Wiener Wohnung noch Platz schaffen für meinen Untermieter Enrique, der sich doch relativ kurzfristig dazu entschlossen hatte, bei mir einzuziehen - kleiner Seitenhieb, den ich mir nicht verkneifen konnte. ;) Das heißt, das Packen war gespickt mit gleichzeitigem Ausräumen und Ausmisten der Wohnung. Uff!
Was nimmt man nun also mit, wenn man 5 Monate in einem Land wohnen und studieren wird, in dem man noch nie war? Noch dazu hatte ich keine Idee, wie es um meine Unterkunft dort steht. Ich hab zwar die Zusage für ein (teures) Zimmer vom Accomodation Office der Süddänischen Universität (SDU) in einem Haus mit 8 anderen Studenten bekommen, aber die Informationen darüber waren doch recht spärlich.
Da ich mich schon zuvor entschlossen hab, dieses Abenteuer mit Hilfe meines treuen und geliebten Autos zu absolvieren, ist mir die Entscheidung, was mitzunehmen ist, irgendwie noch eine Spur schwerer gefallen. Warum? Naja, hätte ich mich z.B. entschlossen zu fliegen, dann hätte ich wohl 2 große Koffer mitgenommen und somit eine relativ begrenzte Kapazität gehabt. Im Auto sieht die Sache etwas anders aus, und man denkt sich bei jedem Ding, das einem unter die Fingern kommt: Könnte ich das in Dänemark brauchen? Und im Zweifelsfall entscheidet man sich dann doch, das besagte Etwas mitzunehmen.
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