
Äußerst positiv fällt mir hier das Verhältnis zwischen Studenten und Professoren auf: Man spricht sich gegenseitig ausschließlich mit dem Vornamen an und befindet sich auf demselben hierarchischen Level. Akademische Titel hab ich bis heute auch noch keine entdeckt und die Professoren sind der Idee, dass sie auch von den Studenten noch was lernen können, nicht abgeneigt - ganz im Gegenteil.
Auch organisatorisch sowie administratorisch gibt es hier bis dato nix bzw. nur sehr wenig zu bemängeln. Zwei kleine Details, die ich persönlich aber sehr lieb gewonnen hab: Erstens kommt der Kaffee nicht aus dem Automaten und ist in Porzellan-Heferl (statt Papp-Becherl) zu haben. Zweitens ist es durchaus üblich, mit Kaffee oder jeglichem Kantinen-Essen und dem dazu notwendigen Besteck/Geschirr in der Uni herumzulaufen bzw. in der Vorlesung zu sitzen. Mhhh... :)
Ein weiterer Unterschied, der zu Beginn für einige Verwirrung gesorgt hat, ist, dass es hier Unisex-WCs gibt. Wer hätte gedacht, dass sich hier Manderl und Weiberl die Heisln teilen?
Ein weiteres lustiges Detail am Rande ist der Spitzname des Main Campus: Aufgrund seiner Bauweise mit grauen Betonplatten, die mit oxidierten Metallplatten verkleidet sind (übrigens nicht nur außen), wird er auch gern liebevoll "Rustenborg" genannt, was soviel bedeutet wie "rostige Burg". (Siehe Fotos)
Summa summarum kann ich eigentlich noch von überhaupt keiner negativen Erfahrung berichten. Bis jetzt passt hier einfach alles. Klarerweise stehen Ende Dezember bzw. Anfang Jänner noch einige Prüfungen und Projektabgaben ins Haus, aber ja... das ist eine andere Geschichte. :)
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